Bestattungshäuser

Besonderheiten

Weitere Friedhöfe Kölns

Westfriedhof

Der Westfriedhof ist einer der fünf großen Friedhöfe Kölns, zu denen neben dem Melaten-Friedhof der Süd-, der Nord- und der Ostfriedhof gehören. Er gehört mit zu den größten Begräbnisstätten im Stadtgebiet: im Kölner Stadtteil Vogelsang an der Venloer Straße gelegen. Ursprünglich sollte der Westfriedhof den Melaten-Friedhof als Zentralfriedhof ablösen, 1923 wurde jedoch die Weiternutzung beschlossen.

Der Westfriedhof wurde mit dem ersten Begräbnis im Oktober 1917 eröffnet; schon im Jahre 1912 gab es einen Ideenwettbewerb für die gärtnerische Gestaltung des Westfriedhofs. Die breiten Alleen mit ihren Bäumen vermitteln den Eindruck eines weitläufigen Parks – und tragen dazu bei, hier Ruhe und Kraft zu schöpfen.

Nordfriedhof

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Nordfriedhof eröffnet. Seine um die Mittelachse geschwungenen Wege und die parkähnliche Anlage haben den berühmten Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg zum Vorbild. Die Begräbnisstätten bekannter Persönlichkeiten wie Trude Herr oder Robert Gerling als Gründer des Versicherungskonzerns bilden Anziehungspunkte in der Grünanlage – Erholung und Erinnerung mitten in Mauenheim und Weidenpesch.

Der Nordfriedhof ist Stätte für ein ganz besonderes Pilotprojekt – hier wurde Anfang Oktober 2010 eine Ruhestätte für Tot- und Fehlgeborene eingesegnet. Damit wird unterstrichen, wie wichtig es ist, dass die Kinder würdevoll beerdigt werden können -  und die Eltern einen Ort zum Trauern haben. Die Gräber sind in einer Art „Fluss des Lebens“, einem Kiesbett, das sich durch die Wiese schlängelt, angeordnet.

Südfriedhof

Auch der Südfriedhof hat seinen Platz mitten im quirligen Leben Köln-Zollstocks. 1901 für Beerdigungen eröffnet, bietet er heute einer Fülle von Tierarten Raum, z.B. dem Rotfuchs, der Waldohreule oder dem Mäusebussard. Einige Besonderheiten zeichnen den Südfriedhof aus: Hier findet man neben Kriegsgräbern auch zwei eigenständige Soldatenfriedhöfe: Der italienische Ehrenfriedhof und der britische Soldatenfriedhof, der noch heute im Eigentum des britischen Staates steht.

Neben den Gräbern zahlreicher Prominenter, wie das des Boxers Peter Müller oder des Kölsch-Brauers Hans Sion gibt es eine Gemeinschaftsgrabstätte für Obdachlose, die auf Initiative der Interessengemeinschaft ‘Bestattung obdachloser Menschen’ gegründet wurde. So erhalten auch Obdachlose ohne Angehörige ein würdevolles Begräbnis.

Friedhof Pesch

Eine Birkenallee führt auf den Pescher Friedhof, der in den sechziger Jahren angelegt wurde. Eine Hauptallee teilt den Friedhof und führt auf eine kleine Abschiedshalle zu. Aus den Friedhöfen Esch und Longerich wurden einige alte Grabstätten auf ihn verlagert.

Friedhof Esch

Der Escher Friedhof ist mittelalterlichen Ursprungs. Mitten im alten Dorfkern gelegen, wirkt der Friedhof verträumt und ruhig.